Hinweise zur Erstellung barrierefreier Webseiteninhalte

Generell:

  • Überschriftenhierarchie einhalten
  • Keine unnötigen Leerzeichen einfügen, um Abstand zu erzeugen
  • Keine unnötigen Leerzeilen einfügen (ggf. Abstandshalter verwenden)

Bilder 

  • Generell: Sinnvolle Bildbezeichnungen, sinnvolle Bildgrößen, jpg-Format (außer bei Icons, Logos etc.)
  • Unterscheidung inhaltsrelevante Bilder (Alt-Text ist erforderlich), Schmuckbilder
  • Keine Text-Informationen in Bildern (Text als Content aufbereiten)

PDF-Downloads

  • Inhalte alternativ oder zusätzlich als Content übernehmen, wenn möglich
  • PDFs als nicht barrierfrei kennzeichnen (erfolgt automatisch)

Links

  • „Sprechende“ Links verwenden, die erkennbar machen, was sich hinter dem Link verbirgt
  • Gleichlautende Links wie „hier“ oder „Website besuchen“ vermeiden. 

Sprachwechsel

  • Fremdsprachige Begriffe auszeichnen (wenn Begiffe nicht im deutschen Sprachgebrauch etabliert sind)

Abkürzungen

  • Abkürzungen müssen so ausgezeichnet werden, dass ein Screenreader sie in verständlicher Form vorlesen kann.
  • Einfachste Lösung: Wort ausschreiben, dann erübrigt sich die Auszeichnung (Beispiele: Telefon, Straße anstatt Tel., Str.).
  • Bei Abkürzungen, die allgemein bekannt sind, reicht die Kennzeichnung als Abkürzung (Beispiel: GmbH). 
  • Bei Abkürzungen, die in der ausgeschriebenen Form vorgelesen werden sollen (Beispiel: Dr.), muss zusätzliche das ausgeschriebene Wort hinterlegt werden. 
  • Werden Abkürzungen als Wort gelesen (Beispiel: NATO, DATEV) ist keine Auszeichnung erforderlich. 

Sonderzeichen

  • Auf richtige Sonderzeichen achten, z. B. Anführungszeichen unten und oben, Multiplikationszeichen, Gedankenstrich usw.