Mit Einführung der Kapitalgesellschaft EU Inc. will die EU-Kommission Gründung, Betrieb und Beendigung grenzüberschreitend tätiger Unternehmen vereinfachen. Zwar unterstützt der DStV das Ziel Investitionen in Start-Ups zu erleichtern und Unternehmen ohne großen Aufwand zu gründen. Der vorgelegte Verordnungsentwurf wirft jedoch zahlreiche Fragen hinsichtlich Rechtssicherheit, Geldwäscheprävention, Steuervermeidung und Gläubigerschutz auf.
Die vom DStV unterstützte „Liste Marcus Tuschen“ darf sich über drei Sitze im Beirat der Wirtschaftsprüferkammer freuen. Listenanführer und DStV-Vizepräsident Marcus Tuschen, Monika Frings und Alf-Christian Lösle haben bei der Wahl genug Stimmen erhalten. Sie sind drei von insgesamt 57 Mitgliedern.
Der zentrale Branchentreffpunkt für Steuerberaterinnen und Steuerberater gewinnt weiter an inhaltlicher Kontur. Unter dem Motto „100 % Input“ rücken aktuelle Themen in den Fokus. Schauen Sie sehr gerne in den nächsten Wochen auf der Internetseite vorbei, um auf dem Laufenden zu bleiben.
871 Tage nach dem ersten Entwurf hat das BMF den Verbänden eine überarbeitete Fassung der Buchführungsdatenschnittstellenverordnung (DSFinVBV) vorgelegt. Zuvor hatte es sich allein mit den Softwareanbietern beraten. Der DStV hat den neuen Entwurf geprüft. Er begrüßt praxistaugliche Standards für digitale Außenprüfungen, sieht aber klaren Nachbesserungsbedarf.
Die DATEV Vertreterversammlung hat StB/WP Wolfgang Wagner als Aufsichtsratsmitglied bestätigt. Er kandidierte mit Unterstützung des DStV und seiner Mitgliedsverbände für eine weitere Amtszeit.
Wolfgang Wagner ist Steuerberater und Wirtschaftsprüfer aus Weiden und dort als Gesellschafter-Geschäftsführer der KMWP GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aktiv. Er verfügt über eine langjährige Berufserfahrung und ist Mitglied des Vorstands des LSWB. Seit dem Jahr 2018 ist er Mitglied des DATEV-Aufsichtsrates.
Es ist soweit, das Bayerische Wirtschaftsministerium hat den „Zukunftsreport Freie Berufe Bayern 2025“ veröffentlicht, siehe die unten stehende Pressemeldung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums.
Vielen Dank an alle Mitglieder, die sich die Zeit genommen haben, die Fragen, die vom IFB verschickt wurden, zu beantworten, damit der Report erstellt werden konnte.
Ein steuerpolitischer Entlastungs- oder Modernisierungsentwurf ist das JStG 2026 aus Sicht des DStV leider nicht. Es bleibt überwiegend bei punktuellen Anpassungen. Umso wichtiger, dass diese Einzelmaßnahmen präzise ausgestaltet werden. Der DStV hat sich den BMF-Referentenentwurf angeschaut und seine Hinweise für den weiteren Gesetzgebungsweg mitgegeben.
Zwei Tage verbrachten die German Tax Advisers in Brüssel. Im intensiven Dialog diskutierten sie über die Zukunft des Berufsstands in Europa. Es galt, die eigenen Positionen für die anstehende EU-Gesetzgebung zu schärfen und die Strategie festzulegen. Gleichzeitig tauschten Sie sich mit Vertretern der drei EU-Institutionen, EU-Parlament, Rat der EU und EU-Kommission, aus.
Der DStV macht sich gegenüber dem BMF für eine Anpassung der Abgabefristen stark: Steuerberaterinnen und Steuerberater sollen bei ihren eigenen Steuererklärungen nicht länger schlechter gestellt werden als beratene Steuerpflichtige.
Wer täglich Fristen für andere im Blick behält, sollte bei der Abgabefrist für die eigene Steuererklärung nicht benachteiligt werden – möchte man meinen. Die derzeitige Rechtslage sieht jedoch anders aus: Während beratenen Steuerpflichtigen für die Einkommensteuererklärung 2025 bis zum 01.03.2027 Zeit bleibt, endet die Abgabefrist für die eigenen Steuererklärungen der Beraterinnen und Berater bereits am 31.07.2026.
Während Präsident Torsten Lüth den DStV bei der diesjährigen EFAA-Mitgliederversammlung vertrat, nahm Vizepräsident Stefan Dreßler an der Podiumsdiskussion des europäischen Dachverbands teil. Für das Jahr 2027 lud Vizepräsident Marcus Tuschen zudem die EFAA-Familie nach München ein.
Technologische Entwicklung, Künstliche Intelligenz und neue Formen der Wertschöpfung verändern die Steuerberatung spürbar. Damit entstehen neue Anforderungen an Führung, Zusammenarbeit und strategische Entwicklung von Kanzleien.
Die sechsteilige Artikelserie von Luisa Stalla (DStV) und Ulf Hausmann (Kanzleipakt) beleuchtet zentrale Führungsfragen, die Kanzleien bei ihrer Weiterentwicklung begleiten. Grundlage der Serie bildet das Excellence Framework Europe (EFE) als Denkrahmen für Orientierung, Einordnung und Gestaltung.